Rising Skye

Coverfoto Rising Skye
Copyright: Coppenrath

von Lina Frisch
Coppenrath, 2020
gebunden, 496 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN:  978-3649633662
20,00 Euro

Achtung! „Rising Skye“ ist die Fortsetzung von „Falling Skye“. Wenn ihr den ersten Band noch nicht gelesen habt, (Rezension hierzu auf dem Blog am 10.01.2020) schaut am besten zunächst dort vorbei, um Spoiler zu vermeiden.

Nachdem Skye am Ende des ersten Teils „Falling Skye“ im Testzentrum das sogenannte „ReNatura“-Programm aufgedeckt hat, welches dazu dient, die Rechte der Frauen einzuschränken, ist sie zusammen mit Hunter und ihren Beweisen vor dem Programm geflohen

Deswegen ist sie nun als Rebellin tätig und versucht verzweifelt eine Möglichkeit zu finden, die Beweismaterialen an die Öffentlichkeit zu bringen und den Menschen die Augen über den Kristall (die Regierung) zu öffnen. Doch auf dem Weg dahin macht sie die ein oder andere Entdeckung, die sie noch einmal alles in Frage stellen lässt.

Mir hat „Rising Skye“ ganz gut gefallen, aber leider war es für mich persönlich kein solches Highlight wie der erste Teil.

Positiv aufgefallen ist mir jedoch der Spannungsbogen und die Wendungen. Direkt auf den ersten Seiten gibt es schon eine Actionszene, in der Skye und Hunter in Lebensgefahr schweben. Generell ist das ganze Buch über die Spannung zum Greifen nahe aufgrund der Tatsache, dass Skye auf der Flucht ist und theoretisch jede Sekunde auf irgendeine Weise vom Staat entdeckt werden könnte. Trotzdem gibt es in dem Buch auch einige Längen, weil Skye und Hunter am Anfang ziemlich ahnungslos sind wie sie genau vorgehen sollen und ihnen oft irgendetwas in die Quere kommt. Ich hätte mir gewünscht, die Ereignisse bis zum Höhepunkt ein bisschen zu kürzen, weil es mir so irgendwann etwas gekünstelt vorkam, dass schon wieder irgendetwas dazwischen kam.

Was mich allerdings echt begeistern bzw. zum Nachdenken anregen konnte, ist die Thematisierung von Alltagssexismus und die überspitzte Darstellung der Frauenrolle in unserer Gesellschaft.

Insgesamt möchte ich allen, die bereits den ersten Teil „Falling Skye“ gelesen haben, trotz kleiner Kritikpunkte die Fortsetzung „Rising Skye“ ans Herz legen, da diese ebenfalls sehr spannend ist und noch dazu sehr genau die Hintergründe hinter der Einteilung in Rationale und Emotionale aufdeckt und man als Leser noch so einiges mitnehmen kann.

Sonja Schmitz, 17 Jahre

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