Wie die Sonne in der Nacht

Coverfoto Wie die Sonne in der Nacht
Copyright: Arena

von Antje Babendererde
Arena, 2018
gebunden, 480 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN: 978-3401603315
18,00 Euro

WIE DIE SONNE IN DER NACHT

Vielleicht hatte sich seine Familie dafür geschämt, dass er nicht sprechen konnte, und hatte ihn versteckt gehalten. Vielleicht hatte er hungern müssen, war misshandelt worden und hatte es schließlich geschafft, abzuhauen. Dabei hatte irgendwer eine Kugel auf ihn abgefeuert, weil er verhindern wollte, dass alles ans Licht kam.

Für Mara läuft es alles andere als nach Plan: Ihr Freund kann sie zum Ende ihres Austauschjahres in New Mexico doch nicht besuchen und so scheinen die Wochen „sturmfreie Bude“ eintönig zu werden. Doch Mara begegnet einem verletzten Jungen, der nicht sprechen kann und seine Erinnerung verloren hat. Gemeinsam mit Kayemo sucht sie nach seinem Zuhause.

Auf der Suche nach Kayemos Vergangenheit reisen die beiden auf den Spuren der Pueblo-Indianer in die Wildnis. Sie kommen sich immer näher, doch Kayemos dunkle Geschichte zeigt sich. Werden Mara und Kayemo es schaffen, alle Geheimnisse zu lüften?

Die Geschichte ist überwiegend aus Maras Sicht erzählt. Zwischendurch gibt dir auch Kayemo einen Einblick in seine Gefühle und Gedanken. Immer wieder sind Sagen und Geschichten aus der Kultur der Anasazi bzw Pueblo-Indianer eingestreut. Diese Mischung macht das Buch besonders vielseitig und spannend.

Ich bin begeistert von den unerwarteten Wendungen dieser Erzählung. Es scheint, als ob Mara und Kayemo überhaupt nicht zusammenpassen. Dennoch finden die beiden immer wieder zueinander. Du weißt nie, was als nächstes geschieht und diese Tatsache saugt dich förmlich in das Buch.

Ich empfehle dir, „Wie die Sonne in der Nacht“ zu lesen, wenn du ungewöhnliche Liebesgeschichten magst. Auch wenn du dich für frühe Kulturen oder Indianer interessierst, wird dich dieses Buch begeistern. Wie die Sonne in der Nacht ist ebenfalls perfekt für dich, wenn du ein tiefgründigeres, spannendes Buch mit etwas Liebe für den Sommer suchst.

Katrin Berszuck, 16 Jahre

Und hier kommt noch eine zweite Meinung zu diesem Buch:

Mara verbringt ein Austauschjahr in den USA, weit entfernt von ihrem festen Freund. Jedoch wollten sie ein paar Wochen gemeinsam in der Wildnis campen. In letzter Sekunde beendet ihr Freund die Beziehung! Kurz darauf entdeckt sie einen stummen Jungen in ihrer Wohnung, dem sie langsam immer näher kommt…

Da ihre Eltern nichts von der Trennung ihres Ex-Freundes in Deutschland wissen, entschließt sie sich kurzerhand, sich mit dem stummen Jungen auf die Suche nach seinem Indianerstamm zu machen, da sie vermutet, dass er zu den sogenannten Pueblo-Indianern gehört. Bei ihrer Suche überlässt sie ihm die Führung. Zudem findet er plötzlich mitten in der Wildnis seine Stimme wieder! So erfährt sie, dass sein Name Kayemo ist.

Ich muss zugeben, dass ich das Buch nur knapp bis zur Hälfte gelesen habe und die Inhaltsangabe sich dementsprechend auch nur auf die erste Hälfte des Buches bezieht. Ich lese das Buch nicht weiter, da ich von Anfang an den Schreibstil holprig fand und ich öfters deswegen in der Zeile verrutscht bin. Außerdem habe ich das Buch nur sehr langsam und in kleinen Schritten gelesen, weil meiner Meinung nach keine Spannung vorhanden ist und es mich nicht wirklich gereizt hat weiter zu lesen.

Generell finde ich das Buch durch die Geschichte sehr zäh. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass das Buch Interessenten hat, auch wenn wahrscheinlich nur wenige, da ich das Buch sehr speziell finde. Das liegt nicht zuletzt an den vielen Hintergrundinformationen über die Pueblo-Indianer. Bevor ich das Buch angefangen habe zu lesen, dachte ich, dass es bestimmt interessant sei, mehr über die Pueblo-Indianer zu erfahren. Allerdings habe ich schnell das Interesse an den vielen Informationen verloren.

Sonja Schmitz, 14 Jahre

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