You in five acts

Coverfoto You in five acts
Copyright: dtv

von Una LaMarche
aus dem amerikanischen Englisch von Stephanie
Singh
dtv, 2019
Taschenbuch, 336 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN: 978-3423740463
14,95 Euro

Der Roman „You in Five Acts“ spielt in New York und handelt von 5 Freunden, die zusammen auf die renommierte Schauspielschule namens „Janus Academy“ gehen und jeder einzelne bis zur Abschlussprüfung mit verschiedenen Dingen zu kämpfen hat.

Joy sieht nicht unbedingt wie eine klassische Ballerina aus: Sie ist etwas zu kräftig gebaut, hat dunkle Haut und ist für den Geschmack der Lehrer ein wenig zu rebellisch. Ihr größter Wunsch ist es jedoch, ihren Traum vom Tanzen als Beruf auszuüben, und die Hauptrolle wäre die perfekte Chance entdeckt zu werden. Gleichzeitig kämpft sie noch mit einer Verletzung und ihren vernünftigen, akademisch orientierten Eltern.

Dave ist neu hinzugekommen und bekommt direkt eine der beiden Hauptrollen im Theaterstück. Irgendwann muss er sich zwischen seinem Freund und seiner Geliebten entscheiden.

Liv und Joy sind eigentlich sehr gut befreundet. Ihre Freundschaft leidet allerdings an Liv’s exzessiven Drogenkonsum und zusätzlich muss sie sich noch zwischen zwei Jungs entscheiden. Einer von beiden spielt mit ihr zusammen eine Hauptrolle im Theaterstück.

Ethan ist für das Drehbuch des Theaterstückes verantwortlich, was keiner außer ihm so wirklich toll findet. Außerdem ist er hoffnungslos in Liv verknallt und würde alles für sie tun. Ob das gut geht?

Diego ist mit Joy zusammen und gemeinsam spielen sie die Hauptrollen der Tänzer. Sie verbringen jede freie Minute zusammen. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass Diego aus einem Armenviertel kommt und seine ganze Familie auf ihn als erfolgreichen Tänzer baut.

Meine Meinung:

 Mir hat das Buch „You in Five Acts“ echt gut gefallen, da der Schreibstil flüssig ist und es auch besonders abwechslungsreich durch die 5 verschiedenen Perspektiven ist. Ich finde es besonders faszinierend wie die Autorin es schafft, bei jedem Charakter eine andere Stimmung zu erzeugen und die Kontraste damit sehr groß sind. Bei Joy beispielsweise wirkt alles so fröhlich, wohingegen bei Liv durch die Drogen eine eher traurige, verzweifelte Stimmung herrscht. Inhaltlich wird die Geschichte  durch Wendungen sowie Hoch- und Tiefpunkte auch nicht langweilig. Außerdem finde ich persönlich auch inhaltlich die Thematik rund um das professionelle Tanzen und Schauspielern sowie den enormen Leistungsdruck sehr interessant. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich es am Anfang schwer fand in die Geschichte hineinzufinden, da mich die vielen verschiedenen Charaktere verwirrt haben.

Insgesamt kann ich den Roman Jugendlichen empfehlen, die gerne Alltagsgeschichten sowie Liebesgeschichten lesen.

Sonja Schmitz, 16 Jahre

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