Das Mädchen mit dem Herz aus Gold

Coverfoto Das Mädchen mit dem Herz aus Gold
Copyright: Fischerverlage

von Kelly Barnhill
aus dem Amerikanischen von Ilse Layer
Fischer, 2019
gebunden, 383 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-7373-5680-0
16,00 Euro

Nachdem der kleine Gott durch Zufall drei Universen erschaffen hatte und nach dem darauf folgenden unvermeidlichen Genörgel entdeckten die alten Götter, dass die neuen Welten stabil und vollständig waren. Und so machten sich zwölf der Alten Götter daran, noch viel mehr eigene Universen zu erschaffen (…). 

Doch während die zwölf alten Götter die vielen Welten des Multiversums schufen, tat der dreizehnte Gott nichts.”

Er war zu sehr damit beschäftigt Verzweiflung und Angst zu verbreiten. Seine Nahrung bestand aus Unglück und Schmerz. – und dabei blieb es nicht.. schon bald wollte er die Herrschaft und er hat dafür alles getan.

„Du wirst (…) die Welt beobachten, über die du nie herrschen wirst. (…) Du bist gezwungen, zu gehorchen, um den Schmerz der Unterjochung kennenzulernen. Du bist gezwungen zu spiegeln und nachzuahmen, nur das wiederzugeben, was die Welt dir zeigt, sonst nichts.” 

Dann ist Violet, die hässliche Prinzessin von Andulanien, da. Sie entdeckt eine besonders alte Kammer und muss Bekanntschaft mit einem besonders bösen Wesen machen. Das Wesen bietet der hässlichen  Prinzessin Violet einen verlockenden Handel an: Schönheit gegen ….

Meine Meinung

Kelly Barnhill, die Autorin dieses Buches, hat für „das Mädchen das den Mond trank“ (bereits am 21. Februar 2018 im Blog besprochen) viele Auszeichnungen erhalten. Daher hat sich dieses Buch dann auch besonders vielversprechend angehört. Und das war auch anfangs so …

Ich muss sagen, dass ich anfangs der festen Überzeugung war, das dieses Buch etwas Schönes, Leichtes mit einer schönen Moral wird.

Die Worte waren so schön ausgewählt und die Schreibweise, aufgrund der langen und detaillierten Sätze, mal ganz anders… – Dann aber wurde es mir irgendwann zu viel. Es war meiner Meinung nach langweilig. Ich denke, dass die Autorin einfach zu viel Wert auf kleine, unwichtige, Sachen gelegt hat, sodass die Geschichte an sich etwas untergegangen ist. Es war nicht mehr leicht zu lesen,  Aber trotzdem wollte man einfach das Ende wissen, warum ist das alles geschehen?

Wenn ich jetzt so auf das Buch zurückblicke (ich habe das Buch jetzt vor 1 Woche ausgelesen) würde  ich sagen: Mir persönlich war einfach viel zu viel „darüber und dazwischen“…

Aber natürlich ist das nur meine persönliche Meinung. Nur weil ich das Buch vielleicht nicht gerade auf meiner Highlight-Liste habe, bedeutet es nicht, dass es euch auch nicht gefallen könnte.

Vielleicht habt ihr es ja sogar schon gelesen? Schreibt eure Meinung doch gerne mal unten in die Kommentare!

Bengisu Bor, 14 Jahre

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