Nachtvogel oder Die Geheimnisse von Sidwell

Copyright: Sauerländer Verlag

von Alice Hoffman
aus dem Amerikanischen von
Sibylle Schmidt
Sauerländer , 2016
gebunden, 208 Seiten
ab 11 Jahren
ISBN 978-3-7373-5387-8
12,99 Euro

Die Geschichte spielt in Sidwell, einer kleinen verschlafenen Stadt an der Ostküste Amerikas. Dort ist nicht viel los, aber im Lauf der Geschichte merkt man, wie viele Geheimnisse die Stadt eigentlich doch birgt. Sie hängen alle mit einer etwas sonderbaren Familie zusammen, den Fowlers. Sie leben am Rand der Stadt auf einer Apfelplantage .

„Rhabarber gleicht roter Sellerie und ist bitter, aber mit Erdbeeren kombiniert schmeckt er köstlich. Ich mag  es gerne, wenn man Bitteres mit Süßem mischt. Das liegt vielleicht daran, dass meine Familie anders ist als alle anderen. Für uns Fowlers ist es ganz normal, nicht normal zu sein“.

Die Hauptpersonen sind die 12jährige Twig und ihr 17 Jahre alter Bruder James. Twig heißt eigentlich Theresa Jane, sie ist etwas zu groß für ihr Alter, sehr zurückhaltend und verschlossen, da sie ein großes Familiengeheimnis beschützen muss.

James ist lustig, klug und sportlich, aber diese ganzen Eigenschaften kann er nicht so richtig nutzen, da er zwei riesige Flügel am Rücken angewachsen hat. Daher wohnt  er schon sein ganzes Leben lang auf dem Dachboden.  Er geht auch nicht zur Schule und wird zuhause unterrichtet. Obwohl es seine Mutter verboten hat, macht James oft nächtliche Ausflüge und fliegt über die Wälder um Käuze zu beobachten. Manchmal nimmt er dabei auch seine Schwester Twig mit.

Alles beginnt damit, dass vor vielen Jahren eine Hexe einen Fluch über die Familie gelegt hat. Daher haben jetzt alle männlichen Mitglieder der Familie Fowler Flügel.

Twig findet es sehr schwer, mit einem geflügelten Bruder zu leben, James selber hat eigentlich keine  Probleme damit. Bis nebenan eine neue Familie einzieht. Die Familie hat zwei Kinder. Julia ist 12 und damit genauso alt wie Twig und Agathe ist 16.

Julia  möchte unbedingt Twigs Freundin sein und lässt sich auch nicht abwimmeln, obwohl Twig alles versucht, sie abzuwehren. Agathe ist etwas sonderbar, sie trägt immer nur schwarze Sachen, die allerdings selber designt und genäht sind. James findet Agathe spannend und eines Abends, als er sie wieder einmal heimlich vom Dachboden aus beobachtet, entdeckt sie ihn. Die Beiden kommen ins Gespräch und verlieben sich. Das ist allerdings sehr sehr schwierig, denn Agathe stammt genau von d e r  Hexe ab, die die Familie Fowler vor vielen Jahren mit dem Flügel-Fluch belegt hat.

Ab dem Zeitpunkt passieren sehr merkwürdige Sachen in Sidwell.  Die Bewohner der Stadt finden überall merkwürdige Graffitis und die Leute in Sidwell entdecken immer wieder schwarze Ungeheuer, die nachts im Himmel schweben.  Als diese Ungeheuer auch noch anfangen in den Geschäften zu stehlen, beschließen die Männer in Sidwell sich zu wehren. Aber Julia und Twig glauben nicht an Ungeheuer und versuchen den ganzen Diebstählen auf den Grund zu gehen.  Als dann noch ein Schatten auftaucht, der Twig immer wieder merkwürdige Botschaften hinterlässt, wird die Geschichte noch verworrener.

Man braucht etwas Zeit, um sich in die Geschichte hineindenken, aber dann entwickelt sie sich rasant und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn man kann sich alles richtig gut vorstellen. Es ist, als ob man selber in Twigs Lage wäre und einfach mal alles mit ihr miterlebt. Die Geschichte zeigt, dass das Äußere nicht immer das Wichtigste ist und dass Freundschaft viel zählt und Hindernisse überwinden kann.

Merle Perbix, 13 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von Alice Hoffman

aus dem Amerikanischen von Sibylle Schmidt

Sauerländer , 2016

gebunden, 208 Seiten

ab 11 Jahren

ISBN 978-3-7373-5387-8

12,99 Euro

 

 

Die Geschichte spielt in Sidwell, einer kleinen verschlafenen Stadt an der Ostküste Amerikas. Dort ist nicht viel los, aber im Lauf der Geschichte merkt man, wie viele Geheimnisse die Stadt eigentlich doch birgt. Sie hängen alle mit einer etwas sonderbaren Familie zusammen, die am Rande der Stadt auf einer Apfelplantage lebt.

 

Die Hauptpersonen sind die 12jährige Twig und ihr 17 Jahre alter Bruder James. Twig heißt eigentlich Theresa Jane, sie ist etwas zu groß für ihr Alter, sehr zurückhaltend und verschlossen, da sie ein großes Familiengeheimnis beschützen muss.

James ist lustig, klug und sportlich, aber diese ganzen Eigenschaften kann er nicht so richtig nutzen, da er zwei riesige Flügel am Rücken angewachsen hat. Daher wohnt  er schon sein ganzes Leben lang auf dem Dachboden.  Er geht auch nicht zur Schule und wird zuhause unterrichtet. Obwohl es seine Mutter verboten hat, macht James oft nächtliche Ausflüge und fliegt über die Wälder um Käuze zu beobachten. Manchmal nimmt er dabei auch seine Schwester Twig mit.

 

Beim ersten Mal klammerte ich mich an ihn und schloss die Augen. Ich musste mich zusammenreißen um nicht laut aufzuschreien, als er sich zum sternenklaren Himmel aufschwang.  Doch als ich dann die Augen öffnete, verstand ich, welches Geheimnis mein Bruder in seinem Herzen trug: Das Wunder, durch Wolken zu fliegen, über Baumwipfel zu schweben, in den Lüften das Labyrinth des Waldes zu erkunden, Sterne zu zählen in lichtflirrenden Nächten.

 

Alles beginnt damit, dass vor vielen Jahren eine Hexe einen Fluch über die Familie gelegt hat. Daher haben jetzt alle männlichen Mitglieder der Familie Fowler Flügel.

Twig findet es sehr schwer, mit einem geflügelten Bruder zu leben, James selber hat eigentlich keine  Probleme damit. Bis nebenan eine neue Familie einzieht. Die Familie hat zwei Kinder. Julia ist 12 und damit genauso alt wie Twig und Agathe ist 16.

Julia  möchte unbedingt Twigs Freundin sein und lässt sich auch nicht abwimmeln, obwohl Twig alles versucht, sie abzuwehren. Agathe ist etwas sonderbar, sie trägt immer nur schwarze Sachen, die allerdings selber designt und genäht sind. James findet Agathe spannend und eines Abends, als er sie wieder einmal heimlich vom Dachboden aus beobachtet, entdeckt sie ihn. Die Beiden kommen ins Gespräch und verlieben sich. Das ist allerdings sehr sehr schwierig, denn Agathe stammt genau von d e r  Hexe ab, die die Familie Fowler vor vielen Jahren mit dem Flügel-Fluch belegt hat.

 

Ab dem Zeitpunkt passieren sehr merkwürdige Sachen in Sidwell.  Die Bewohner der Stadt finden überall merkwürdige Graffitis und die Leute in Sidwell entdecken immer wieder schwarze Ungeheuer, die nachts im Himmel schweben.  Als diese Ungeheuer auch noch anfangen in den Geschäften zu stehlen, beschließen die Männer in Sidwell sich zu wehren. Aber Julia und Twig glauben nicht an Ungeheuer und versuchen den ganzen Diebstählen auf den Grund zu gehen.  Als dann noch ein Schatten auftaucht, der Twig immer wieder merkwürdige Botschaften hinterlässt, wird die Geschichte noch verworrener.

 

„Was auf eine Art beginnt, muss auf die gleiche Art enden“. –Wir lasen die Zeile immer wieder und dann kam mir ein Gedanke. Um einen Fluch aufzuheben, musste man ihn womöglich erst noch einmal aufs Neue entstehen lassen. Erst dann konnte er sich auflösen. Feierlich schüttelten wir uns die Hand. Wir würden den Fluch so beenden, wie er begonnen hatte.

 

Man braucht etwas Zeit, um sich in die Geschichte hineindenken, aber dann entwickelt sie sich rasant und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn man kann sich alles richtig gut vorstellen. Es ist, als ob man selber in Twigs Lage wäre und einfach mal alles mit ihr miterlebt. Die Geschichte zeigt, dass das Äußere nicht immer das Wichtigste ist und dass Freundschaft viel zählt und Hindernisse überwinden kann.

 

 

Merle Perbix, 13 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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