Percy Jackson- Fluch des Titanen

Coverfoto Fluch des Titanen
Copyright: Carlsen

von Rick Riordan
Carlsen, 2012
Taschenbuch, 368 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-5513-1113-9
10,00 Euro

Als seine Freundin Annabeth auf einer Mission verschwindet, möchte sich Percy natürlich direkt auf die Suche nach ihr machen. Doch so einfach ist das nicht. Es sind neue böse Mächte im Spiel, die die Göttin Artemis in ihre Gewalt gebracht haben. Percy muss sie bis zur Sonnenwende befreien und natürlich Annabeth finden. Diesmal hat er nicht nur Hilfe von seinem besten Freund und Satyr Grover, sondern auch von den Jägern der Artemis und Zeus Tochter Thalia. Zusammen begeben sie sich auf ein gefährliches Abenteuer.

Percy Jackson ist eine Reihe, zu der ich einfach immer wieder zurückkomme. Der Schreibstil und Humor sind einfach wunderbar und alles so haargenau recherchiert und geplant, dass die Bücher einen einfach mitreißen müssen. Nachdem nun doch endlich eine Serie für das Franchise angekündigt wurde, (nachdem die Filme ja nicht ganz so überzeugend waren), habe ich es mir also erneut zur Aufgabe gemacht alle Teile durchzulesen.

„Fluch des Titanen“ ist nach dem vierten Teil der Reihe eins meiner Lieblingsbücher. Das mag vor allem daran liegen, dass meine zwei Lieblingscharaktere Blackjack und Thalia hier besonders viel Screentime oder naja eher Pagetime haben. Mit Thalia konnte ich mich einfach schon immer sehr gut identifizieren und sie ist so ein distanzierter und gleichzeitig herzensguter Mensch, dass man sie einfach gerne haben muss. Black Jack ist einfach nur unglaublich komisch und wird immer perfekt in die Geschichten eingefügt. Schade ist zwar, dass Annabeth durch die Handlung natürlich nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen kann.

Besonders gut gefällt mir an dem Buch aber auch, dass Percy nicht unbedingt im Mittelpunkt von allem steht. Er bekommt nicht den Auftrag Artemis zu retten und wird sogar von dem ursprünglichen Suchtrupp ausgeschlossen. Vielmehr schleicht er sich einfach dazu und hat so zu Beginn einige sehr unterhaltsame Soloabenteuer. Später steht seine Rivalität mit Zoe dann sehr im Vordergrund. Auch das gefällt mir sehr gut. Die Entwicklung ihrer Beziehung zeigt sehr schön, wie das Team über den Lauf des Buches zusammengeschweißt wird.

Ich kann meine gesamte Begeisterung für das Buch eigentlich so gar nicht richtig in Worte fassen. Es gibt so viele schöne Monster und Mythen, die aufgegriffen werden und so viele lustige Szenen (erwähnenswert hier die Szene am  verdammten Hoover Dam und die Rettungsaktion durch Dionysos am Ende). Es ist einfach ein sehr gutes Buch mit viel Humor und Spannung, was sich perfekt in die Handlung der gesamten Reihe einbettet.

Imke Wellesen, 19 Jahre

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