Wild Horse Valley

Coverfoto Wild horse valley
Coypright: Coppenrath

von Kyra Dittmann
Coppenrath, 2018
gebunden, 316 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN 978-3—649-62774-6
12,99 Euro

Die Rollen meines Boards ratterten im Gleichtakt zur Musik aus meinen Kopfhörern über das Pflaster. Ich schloss die Augen. Wie immer versuchte ich, den Moment hinauszuzögern, in dem die Panik von mir Besitz ergriff. Lange hielt ich es nie aus. Die Furcht, beim Skaten von der Spur abzukommen und in den Fluss zu stürzen, war leider auch nicht unberechtigt.

 Abby, die normalerweise mit ihrem besten Freund Danny und ihrem Skateboard auf der Straße unterwegs ist, wohnt für zwei Wochen auf dem Schloss des neuen Freundes ihrer Mutter. Zuerst scheint es für sie dort sehr langweilig zu sein, denn alle, bis auf ihre Mutter und deren Freund, scheinen sie zu hassen. Besonders der Sohn des Schlossherren, Greyson.

Während sie alleine durch den Wald schlendert, findet sie ein verstrubbeltes Pony, das in einem Dornenbusch verheddert ist. Sie befreit es und tauft es auf den Namen Shaggy. Das Pony läuft ihr hinterher zum Schloss, wo sich auch Reitställe befinden und darf erst einmal dort bleiben, weil kein Besitzer ausfindig gemacht werden kann. Doch dann gerät Abby unter Verdacht, die Pferde der anderen vergiftet zu haben, weil alle eine Kolik haben, außer Shaggy.

Doch ausgerechnet  Greyson möchte ihr helfen zu beweisen, dass sie es nicht war. Allerdings möchte er dabei aber auch Hilfe für seine Aktion haben, in der er versucht herauszufinden, wer seine Mutter damals umgebracht hat. Denn er glaubt nicht, dass sie bei einem Reitunfall gestorben ist. Zusammen versuchen die beiden einen Hinterhalt aufzudecken und stellen fest, dass beide Ereignisse irgendwie zusammenhängen. Und dann verliebt sich Abby auch noch in Greyson. Erwidert er ihre Gefühle oder steht er doch auf Gwenyfar, die immer bei ihm zu sein scheint?

Mir hat das Buch gut gefallen, die Story ist sehr spannend und flüssig geschrieben. Die Charaktere sind nachvollziehbar und alles ist ziemlich realitätsnah geschrieben. Allerdings finde ich das Ende nicht so gut, da es sehr ungenau und schlecht beschrieben ist. Aber ansonsten finde ich, dass das Buch echt lesenswert ist!

Merle Schraven, 14 Jahre


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