Liebe verletzt

Coverfoto Liebe verletzt
Copyright: Fischerverlage

von Rebecca Donovan
aus dem Englischen von Christine Strüh
Fischer, 2018
Taschenbuch, 557 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN 978-3-7335-0432-8
13,00 Euro

Nach dem Tod ihres Vaters hat Emmas Mutter ein Alkoholproblem, und Emma landet bei ihrem Onkel, ihrer Tante und deren zwei Kindern. Emma wird von ihrer Tante körperlich und seelisch terrorisiert, geschlagen und erniedrigt. Ein soziales Leben existiert für sie quasi nicht. Vor ihrer einzigen Freundin versucht sie ihre Verletzungen zu verstecken. Emma ist in fast jedem Club der Schule und engagiert sich für alles, dabei weist sie aber alle, die etwas mit ihr zu tun haben wollen, zurück. Schließlich trifft Emma auf Evan. Er versucht immer und immer wieder an Emma heran zu kommen, was diese aber vehement zurückweist, um sich ihre Liebe nicht eingestehen zu müssen. Nach einiger Zeit nähern sich die Beiden an und Emma muss versuchen, alles vor Ihrer Tante geheim zu halten, was immer schwerer wird.

„Was ich empfinde spielt keine Rolle, es darf einfach nicht sein.“

Ich persönlich fand das Buch sehr interessant zu lesen, da sehr bildhaft erzählt wird und man sehr stark mit Emma mitfiebert. Die Stellen, an denen sie mit Ihrer Tante aneinandergerät, sind teilweise sehr bedrückend, da ihre Tante nicht mit übelsten Beleidigungen spart.

Was ich bei dem Buch nicht ganz so gelungen finde, ist der Klappentext, da ich Teile der Formulierungen nicht so gut  finde, außerdem kann ich mit den  Namen der einzelnen Kapitel nichts anfangen, da diese für mich keinen Sinn ergeben.

Aber das sind Kleinigkeiten. Alles in allem ist das Buch auf jeden Fall lesenswert und sehr zu empfehlen. Ich freue mich schon darauf, die weiteren Bände dieser Reihe zu lesen: „Liebe verwundet“ und „Liebe verrät“.

Julia Gerwers, 15 Jahre

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