River Gold

Coverfoto Rivergold
Copyright: Fischer

von Allie Condie
aus dem amerikanischen Englisch
von Stefanie Schäfer
Fischer, 2019
gebunden, 365 Seiten
ISBN: 978-3-8414-2224-8
18,99 Euro

Romy und Call arbeiten gemeinsam auf einem Baggerschiff. Eines Tages, das haben sie sich fest vorgenommen, werden sie ihre Pläne für eine perfekte Zukunft umsetzen.

Doch der Job auf einem Baggerschiff auf der Suche nach Gold verspricht nicht nur Nahrung und medizinische Versorgung, sondern bringt auch große Gefahren mit sich. Denn nicht nur der Admiral und seine Besatzung suchen im Serpentine River nach Gold, sondern auch die Piraten außerhalb der Zone des Außenpostens. – Der Zone, welche am meisten Gold verspricht.

Doch der perfekte Plan von Romy und Call findet ein Ende, als die gesamte Besatzung von den Piraten in einen Hinterhalt gelockt wird. An diesem Tag sind gleich zwei Menschen Opfer geworden: Call, der erschossen wurde und Romy, welche die wichtigste Person ihres Leben verloren hat und somit den Piraten Rache schwor.

Einer der Piraten steht oben auf dem Deck. Seine Silhouette zeichnet sich dunkel vor dem Himmel ab. Mein Herz setzt einen Schlag aus. Er steht genau an der Stelle, an der Call damals auf dem anderen Schiff immer Ausschau hielt. Aber es ist nicht Call. Wegen der Piraten wird er nie wieder dort oben stehen. Nein, ich werde niemals weglaufen, bevor ich sie nicht alle erwischt habe.“

Meine Meinung:

Ich fand das Buch einfach nicht gut genug gemacht. Nach all den positiven Dingen, welche ich bisher über die Autorin Ally Condie gehört habe, dachte ich, dass mich Großes erwarten wird… Leider muss ich aber zugeben, dass das ganz und gar nicht der Fall war.

Anfangs war ich so fasziniert über Romy, die alle Wut und Trauer hinter sich lässt und ihre innere Stärke findet, dass es umso „blöder“ war, dass es einfach nicht so gut vermittelt wurde.  Je mehr Seiten man gelesenen hat, desto mehr hatte man das Gefühl, dass die Geschichte einfach nicht gut genug inszeniert wurde. Auf mich wirkte sie sehr monoton und besonders am Ende sogar regelrecht gefühlslos.

Ich hätte mir einfach mehr zur Grundidee gewünscht. Ich hätte gern mehr davon gelesen, und wenn es gut genug gewesen wäre, sogar in mehreren Bändern. Dabei hätte die Autorin nichts Großes ändern müssen, sondern einfach nur viele Kleinigkeiten besser und tiefer ausdrücken sollen.

Meiner Meinung nach ist Rivergold ein Buch, indem so viel mehr stecken könnte, wenn die Autorin gewusst hätte, wie sie uns ihre Gefühle richtig vermittelt. Besonders am Ende wirkte der Schreibstil einfach immer störender. Schade, denn dabei sind es nur die kleinen Sachen, die man an einer guten Idee ändern müsste…

Bengisu Bor, 14 Jahre

 

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