Schwanentod

 

Coverfoto Schwanentod
Copyright: Coppenrath

von Corina Bomann
Coppenrath, 2016
Taschenbuch, 368 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-6496-16832
14,95 Euro

 

„Federn. Das Wort schlug mir wie eine Faust in den Magen. Mir wurde schlecht, kalter Schweiß trat auf meine Stirn, und ich schmeckte Galle, als würde ich mich gleich übergeben.“

Als eine junge Ballerina tot in einem Schwimmbecken gefunden wird, hat Clara eigentlich vor, sich aus den Mordermittlungen raus zu halten. Doch dann bekommt sie erneut mysteriöse Nachrichten von dem sogenannten „Ratgeber“. Dieser setzt sie unter Druck und droht ihrem Freund Alex etwas anzutun. Gezwungenermaßen beginnt Clara also zu recherchieren und begibt sich damit erneut in größte Gefahr, denn die Zeit läuft ab und es könnte bald noch weitere Opfer geben…

Nach dem ersten Teil  „Krähenmann“,  (das Buch ist auch in unserem Blog besprochen) war ich sehr gespannt, wie Corina Bomann die Geschichte rund um Clara weiter erzählen würde. Ich muss sagen, dass mir „Schwanentod“ fast noch besser gefallen hat als „Krähenmann“. Die Beziehungen der Personen werden in diesem Buch nochmal deutlich vertieft und man erfährt viel Neues über ihre Vergangenheit. Besonders die Beziehung zwischen Clara und Alex steht in diesem Buch im Vordergrund und wird nach dem ersten Teil sehr gut weitergeführt. Schade fand ich, dass einige Personen aus dem ersten Teil, wie zum Bespiel Melina, ein wenig vernachlässigt wurden. Dafür hat man jedoch weitere neue und vielseitige Charaktere kennengelernt. Das Buch war auch wieder sehr spannend, weil besonders Claras Ängste und Sorgen sehr im Zentrum standen und man diese sehr gut nachvollziehen konnte. Die Auflösung hat mich auch vollkommen zufrieden gestellt. Natürlich gibt es wieder einige offene Fragen, die dann hoffentlich in Teil drei aufgelöst werden.

Ich würde das Buch jedem empfehlen, der auf etwas spannendere Thriller steht und für jeden, der das erste Buch gelesen hat, ist es auf jeden Fall ein Muss. Ich freue mich schon auf den dritten Teil. J

P.S. Das Buch ist zwar der zweite Teil, ist jedoch auch so geschrieben, dass man es ohne den ersten Teil lesen kann. Also hier bitte trotzdem zugreifen 😉

Imke Wellesen, 16 Jahre

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