Der Ruf der Rache- Die Chroniken der Hoffnung

Coverfoto Der Ruf der Rache
Copyright: ONE

von Mary E. Pearson
ONE, 2020
gebunden, 575 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0095-5
18,00 Euro

 

Die Hoffnung bleibt…

Jase und Kazi sind verliebt, glücklich und auf dem Weg in eine neue Heimat. Denn die Königin von Venda hat den Ballengers das erste Königreich zugesprochen und Kazi soll Teil ihrer Familie werden. Noch nie war Kazi so voller Hoffnung und voller Angst. Sie hatte nie eine richtige Familie. Wie wird das sein? Und werden die Ballengers sie akzeptieren? Immerhin sind sie nicht unbedingt im Guten auseinander gegangen. Doch schon bald werden diese Ängste und Hoffnungen nebensächlich, denn kurz vor ihrem Ziel geraten Kazi und Jase in einen Hinterhalt. Sie werden getrennt und keiner weiß vom Verbleib des anderen und ob der andere noch lebt. Aber beide hält die Hoffnung aufrecht. Die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft, in der alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt sind. Doch dafür müssen sie durch die Hölle gehen, schwere Entscheidungen treffen und herausfinden, wer ein Feind und wer ein Freund ist.

Meine Meinung:

Mit „Ruf der Rache“ ist nun auch die Reihe der „Chroniken der Hoffnung“ abgeschlossen und wir müssen nicht nur Jase und Kazi, sondern auch Lia, Rafe und Kaden Lebewohl sagen. Aber es war eine tolle Zeit mit ihnen und dieser Band ein gelungener Abschluss für die Dilogie und die übergreifende Reihe.

Jase und Kazi haben mir schon im ersten Teil als Paar richtig gut gefallen, daher hat es mir noch besser gefallen, dass sie nun offiziell zusammen sind. Leider nicht für sehr lange Zeit, denn den Großteil der Geschichte sind sie voneinander getrennt. Aber zum Glück wird die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt. Das ist einerseits ein Glück, aber auch ein Fluch. Denn die Autorin hat die Geschichte so konstruiert, dass Jase und Kazi mehrfach kurz davor sind, sich über den Weg zu laufen, sich dann aber doch nicht begegnen. Das war wirklich zum Verrücktwerden und hat dazu geführt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Außerdem passiert dann so viel auf einmal und an verschiedenen Orten, dass es immer spannend bleibt und man wissen will, wie es weitergeht.

Der Schreibstil von Mary E. Pearson ist sowieso ziemlich gut. In diesem Buch wurde er aber ein bisschen zunichte gemacht von der Übersetzung. So viele Fehler und merkwürdige Wörter. Das ist mir negativ aufgefallen und finde ich echt schade. Aber das hat der Geschichte an sich zum Glück keinen Abbruch getan.

Denn die Geschichte, die Charaktere und das Setting sind super. Und das sind auch all die Dinge, die ich vermissen werde, jetzt da die Reihe endgültig beendet ist. Umso schöner, dass diese Reihe so einen krönenden Abschluss hat!

 

Carolin Wallraven, 21 Jahre

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