Die 5. Welle- Der letzte Stern

Coverfoto Die 5. Welle- der letzte Stern
Copyright: Goldmann

von Rick Yancey
aus dem Amerikanischen von Thomas Bauer
Goldmann, 2016
gebunden, 384 Seiten
ab 13 Jahren
ISBN 978-3442487059
16,97 Euro

Die „Anderen“ brachten Tod, Leid und Verwüstung. Der größte Teil der Menschheit wurde bisher durch Katastrophen, einen Virus und die Silencer in vier Wellen ausgerottet. Nun ist die Zeit der fünften und letzten Welle gekommen: die letzten Überlebenden sollen ermordet und die Städte und Dörfer dem Erdboden gleichgemacht werden. Doch Cassie, Ben und die anderen sind noch am Leben und versuchen alles, um die Welt vor der großen und endgültigen Zerstörung zu retten. Auch wenn das bedeutet, sich selbst zu opfern …

Zuallererst muss ich sagen, dass ich sehr traurig darüber bin, dass die Reihe nun beendet ist. Mir hat die Geschichte rund um Cassie, Ben, Ringer, Evan und die anderen von Anfang an sehr gefallen und mich mit jeder Seite mehr gefesselt. Immer wieder kamen Wendungen, mit  denen ich niemals gerechnet hätte und auch das Ende war unvorhersehbar.

Aber jetzt zum Buch: Ich konnte im ersten Moment gar nicht glauben, dass Cassie nun tot ist, allerdings finde ich, dass ihr Ende notwendig war und ihrem Charakter sehr gerecht wurde. Traurig ist nur, dass sie und Evan jetzt nie wirklich zusammenkommen können (auch wenn es eigentlich mal was anderes ist, dass die Protagonisten schlussendlich nicht zusammenkommen) und sie sich nie richtig verabschieden konnten. Auch wenn es sich Cassie nie wirklich eingestanden hat, hatte sie tiefe Gefühle für Evan und er für sie.

Das Ringer ihr Baby nach Cassie benannt hat, zeigt ihre Entwicklung: sie hielt Cassie im größten Teil der Geschichte für stur und überheblich, realisierte dann gegen Ende jedoch, wie stark sie war und änderte ihre Meinung Cassie gegenüber. Cassie bleibt durch ihre neugeborene Namenspatin für immer im Gedächtnis.

Die einzigen beiden Sachen, die mich gestört haben waren einmal, dass es schlussendlich so einfach war das Mutterschiff zu zerstören. Es wird als riesig beschrieben und Cassie gelangt ohne große Probleme hinein und mithilfe einer kleinen Bombe fliegt es in die Luft (natürlich gab es auf dem Schiff noch weitere Bomben, die sich entzündet haben, aber ich fand es trotzdem etwas unlogisch). Und zweitens, dass aus dem lieben, anhänglichen Kindergartenkind Sam, ein mordender, zorniger Junge wurde. Teilweise ist es verständlich, da Krieg herrscht, aber die anderen Kinder/Jugendliche haben auch, innerhalb der Zeit von circa einem Jahr seitdem die „Anderen“ aufgetaucht sind, keine derartig starke Entwicklung durchgemacht.

Mara Frohreich, 16 Jahre

 

 

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