Erebos

Coverfoto Erebos
Copyright: Loewe

von Ursula Poznanski
Loewe, 11. Auflage 2017
Taschenbuch, 488 Seiten
ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-7855-7361-7
9,95 Euro

 

Als Nick das geheimnisvolle Spiel „Erebos“ angeboten wird, ist er direkt Feuer und Flamme, denn das Spiel ist eine einzigartige Kombination aus Aufgaben in der unheimlich realistischen, virtuellen Spielewelt von Erebos und Aufgaben in der realen Welt.

Außerdem kann man das Spiel nicht einfach im Laden kaufen. Es wird über gebrannte DVDs in der Schule herumgereicht und das unter großer Geheimhaltung. Die „auserwählten“ Spieler müssen sich an bestimmte Regeln halten. Dazu gehört das Verbot, mit Nicht-Spielern über Erbos zu reden und dass jeder Spieler nur einen einzigen Versuch hat. Stirbt man, kann man das Spiel nicht erneut betreten. Nick versinkt immer tiefer in die Spielwelt, doch als das Spiel ihm dann aber einen Auftrag gibt, der ein Menschenleben gefährden könnte, wird ihm klar: Das Spiel hat einen Plan. Und es ist denjenigen, die ihm in den Weg geraten könnten, nicht wohlgesinnt.

Nach fast 9 Jahren erscheint nun der zweite Teil von Ursula Poznanskis erfolgreichem Jugendthriller Erebos. Zeit, sich Teil 1 nochmal vorzunehmen.

Was ich schon am Anfang vorwegnehmen kann: Das Buch hat damals nicht umsonst den Preis der Jugendjury beim deutschen Jugendliteraturpreis gewonnen (und übrigens auch den Preis der Moerser Jugendbuchjury). Dadurch, dass Sequenzen im Spiel immer aus Sarius‘, (Nicks Spielcharakter) Sicht erzählt werden, liest sich das Buch wie eine Mischung aus Thriller und Fantasy- Roman. Auf der einen Seite möchte man immer wissen, welche Aufgaben Sarius zu bezwingen hat, und auf der anderen Seite bangt man aber auch um Nicks Wohlergehen, wenn er sich wieder in Schwierigkeiten gebracht hat.

Ursula Poznanski erzählt die Geschichte einfach mit so viel Spannung und Leidenschaft, dass auch die fetten 480 Seiten sich ganz einfach und schnell runterlesen lassen. Das liegt zum einen an dem unglaublich guten Schreibstil, aber auch an den vielfältigen Personen, die sich alle so mühelos zueinander fügen, dass man das Gefühl hat, sie wirklich persönlich zu kennen. Das ist mir besonders beim zweiten Lesen aufgefallen! Da ich die Auflösung ja schon kannte, konnte ich mich viel mehr auf die Erzählung der Geschichte konzentrieren und ich muss sagen, dass es echt Spaß zu lesen macht.

Kurzes Wort zur Auflösung: Die, die das Buch schon gelesen haben, werden mir wohl zustimmen, dass es eine der kreativsten Ideen ist, die man für einen Thriller haben kann. Ich habe beim ersten Mal echt gestaunt, wie gut sich die Dinge zusammenfügen. Besonders interessant ist es auch, wenn man dann zu den entsprechenden Spielcharakteren die richtigen Personen kennenlernt.

Ich kann es auf jeden Fall empfehlen das Buch nochmal in die Hand zu nehmen und sich eventuell nochmal richtig auf die Story einzulassen. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte das auf jeden Fall nachholen. Absolutes Muss! Ich freu mich auf Band 2.

Imke Wellesen, 18 Jahre

Und hier kommt noch eine zweite Meinung zu diesem Buch:

Als Nick eine Kopie des Computerspiels „Erebos“ erhält, weiß er noch nichts von dessen wahrer Natur. Was als herkömmliches, harmloses Spiel beginnt, beeinflusst nach und nach immer mehr die reale Welt. Anfangs sind es noch unbedenkliche Aufgaben, die Nick für das Spiel erledigen muss, doch mit der Zeit werden sie ernster, gefährlicher, bösartiger…

„Erebos“ von Ursula Poznanski ist mein Lieblingsjugendbuch. Zu Recht hat es den Deutschen Jugendbuchpreis (Preis der Jugendjury) bekommen und wurde von der Moerser Jugendbuchjury zum Jugendbuch des Jahres gewählt. Deshalb habe ich mich dafür entschieden, eben dieses Buch in meinem Foto darzustellen.

Die Idee hinter der Geschichte finde ich sehr kreativ und fesselnd. Erebos ist nicht nur irgendein normales Computer-Spiel. Es beobachtet, beeinflusst, kontrolliert und lenkt seine Spieler. Genau das stellt mein Bild dar. Die Grenze der beiden Welten wird überwunden, „Erebos“ greift nach dem Spieler, greift nach der Realität und verstrickt den Spieler in seine dunklen Absichten.

„Erebos ist ein Spiel. Es beobachtet dich, es spricht mit dir, es belohnt dich, es prüft dich,
es droht dir. Erebos hat ein Ziel: Es will töten.“

Florian Frohreich, 17 Jahre

Und hier kommt noch eine dritte Meinung:

Erebos ist ein Computerspiel, welches seine Runde an Nicks Schule macht. Auch Nick spielt es und es macht wirklich süchtig! Erebos hat seine eigene Welt, in welcher keiner sicher ist. Jeder kann dort sterben und wenn du in dem Spiel einmal stirbst, kannst du nicht mehr zurückkehren.

Doch Erebos besitzt auch Kontrolle über die Realität, ohne, dass die Jugendlichen es bewusst bemerken. Welches Ziel hat Erebos wirklich?

Sobald das Spiel beginnt, kann man mit der Geschichte gar nicht mehr aufhören! Sie fesselt einen so sehr an das Buch, wie es Erebos mit den Jugendlichen macht.

Nick ist ein sympathischer Protagonist. Mir gefällt die Entwicklung, die er im Buch durchlebt, und an ihm wird gut gezeigt, wie Erebos ihn in seinen Fängen hat. Die Beziehungen zu den anderen Charakteren wurden gut dargestellt. Man konnte deutlich sehen, wie sie sich durch das Spiel verändert haben.

Zwischendurch gab es Stellen, die etwas zu lang waren, aber sie waren für das Buch notwendig. Die Spannung steigert mit jedem Kapitel und man überlegt die ganze Zeit, was das Ziel von Erebos ist. Ich selbst habe die verrücktesten Vermutungen aufgestellt!

Eigentlich bin ich kein großer Fan von solchen Büchern, aber dieses hier konnte mich wirklich überzeugen! Ich kann es jedem Leser nur empfehlen!

Sarah Schröder, 20 Jahre

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